Antisemitismus in Bildung und Kultur

Antisemitismus in Bildung und Kultur

Wann?  11. September 2024,  17:30 bis 20:30 Uhr

Wo?  VHS-Zentrum Mitte


Fortbildung für Kursleitende und Multiplikator*innen

Stereotype Sprüche im Kollegium über eine jüdische Mitarbeiterin? Israelbezogene antisemitische Äußerungen von Kursteilnehmenden? Antisemitismus hat verschieden Erscheinungsformen und Ausprägungen. Judenfeindliche Gedanken, Einstellungen und Handlungen sind immer noch und immer wieder in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen verbreitet. Er spielt auch eine Rolle bei Verschwörungsideologien. Wir wollen dabei den Bildungsbereich und den Kulturbetrieb genauer beleuchten. In der kurzen Fortbildung haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, ihr Verständnis von Antisemitismus zu vertiefen, eigene Involvierungen zu reflektieren und die eigene Haltung durch den Austausch über Handlungsstrategien bei Vorfällen zu stärken. Nach einem gemeinsamen Blick auf die alltäglichen Erscheinungsformen gibt ein Impuls vertiefende Einblicke in die spezifischen Kennzeichen von Antisemitismus und seine historischen Hintergründe. Anhand von Fallbesprechungen erhalten die Teilnehmenden Einblick in typische Situationen in Bildung und Kultur und können Interventions- und
Aktionsmöglichkeiten besprechen und auf den eigenen Kontext beziehen.

Kostenlose Fortbildung nur für VHS-Kursleitende und andere Bildungsreferent*innen. Bei Anmeldung über das Bildungsbüro bitte Mail mit kurzer Info zur Tätigkeit an hallo@bildungsbuero-hamburg.de

Veranstaltung der Hamburger Volkshochschule in Kooperation mit dem Bildungsbüro Hamburg.

Referentin: Rosa Fava, promovierte Erziehungswissenschaftlerin und freiberufliche Dozentin für Rassismus, Antisemitismus, Migration und Diversität