Die Touren des Bildungsbüros Hamburg zeigen sichtbare und unsichtbare Spuren der kolonialen Geschichte und der postkolonialen Gegenwart mit ihren Kontinuitäten. Sie beleuchten Orte der Verbrechen, aber auch des Widerstands. Und sie erzählen von dekolonialen Aktivitäten lokaler und transnationaler Initiativen.
Rundgänge gibt es in der Innenstadt, auf St. Pauli, in Jenfeld und Ohlsdorf, in der Speicherstadt und am Hafen. Die Stadttouren thematisieren auch koloniale und nationalsozialistische Verflechtungen. Wir blicken auf die HafenCity und die Speicherstadt, nehmen Fassadenschmuck der Kontorhäuser unter die Lupe und machen verborgene Widerstandsgeschichte sichtbar. Manchmal gibt es öffentliche Termine, meistens aber Gruppenbuchungen (Studierendengruppen, Arbeitsteams, etc…).
Beim Bildungsbüro Hamburg können Sie/könnt ihr folgende Touren für Gruppen an eigenen Wunschterminen buchen:

Stadttour: Branntwein, Bibeln und Bananen
Vom Rathaus bis zur Speicherstadt (2-2,5h)

Stadttour: Hauptsache Handel?
Von der Deichstraße über die Speicherstadt bis zum Chilehaus (2-2,5h)

Rundgang: Tür an Tür mit Trotha
Koloniale und nationalsozialistische Verflechtungen im Jenfelder Au (1,5h)

Stadttour: Koloniale Spuren am Elbhang
Migration, Medizin und Widerstand rund um die Bernhard-Nocht-Straße (1,5-2h)

Fahrradtour/Spaziergang: Kommerz, Krieg und Kurzweil
Koloniale Spuren auf dem Ohlsdorfer Friedhof (2h)
