„Uhuru heißt Freiheit“ – Gedenkrundgang auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne in Jenfeld

„Uhuru heißt Freiheit“ - Gedenkrundgang auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne in Jenfeld

Wann?  11. Juli 2024,  17:00 bis 19:30 Uhr

Wo?  Eingang ehemalige Lettow-Vorbeck-Kaserne


Wir besuchen ein Bau- und Gedenkensemble, das in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde. Es verherrlicht Kommandanten der Kaiserlichen „Schutztruppe“ in der Kolonie „Deutsch-Ostafrika“ (heute Tansania, Ruanda, Burundi). In einer Grünanlage befinden sich zudem NS-Kolonialdenkmäler, die vor rund 20 Jahren als so genannter “Tansania-Park” die guten Beziehungen zwischen Hamburg und Dar es Salaam unterstreichen sollten.
Der Rundgang erinnert an den Widerstand gegen die deutsche Kolonisierung Ostafrikas, etwa den Maji-Maji-Krieg von 1905-1907. Wir gedenken seiner zahllosen Opfer und der vielen Ostafrikaner*innen, die wegen General Lettow-Vorbecks Kriegführung gegen alliierte Truppen 1914-1918 im heutigen Tansania ihr Leben verloren. Wir beleuchten auch aktuelle Fragen rund um Erinnerungskultur und Umgang mit den kolonialen Hinterlassenschaften.

Treffpunkt: Eingang ehemalige Lettow-Vorbeck-Kaserne, Wilsonstraße 64-68, Hamburg Jenfeld, Bushaltestelle (direkt nebenan): Köpenicker Straße
Dauer 2,5 Std.
Teilnahme 18/14/8 Euro oder Spende
Leitung: Mnyaka Sururu Mboro und Christian Kopp
Veranstalter: Bildungsbüro Hamburg und Berlin Postkolonial
Anmeldung: Hier auf dieser Website ab Ende Juni 2024

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