Das Bildungsbüro Hamburg bietet Seminare, Bildungsurlaube, Touren und andere Projekte rund um die die folgenden Themen an: (De/Post-)Kolonialität, Migration, Flucht, (Post-)Nationalsozialismus, Globales Lernen, Energiepolitik/Klima, Rassismus und Antisemitismus.
Unsere Bildungsarbeit ist machtkritisch und sensibilisiert für koloniale, patriarchale und nationalsozialistische Gewalt und Verstrickungen in verschiedenen Bereichen der Geschichte und Gegenwart. Sie beleuchtet aber auch Gegenstrategien, Widerstand und Empowerment.
Die Angebote richten sich in der Regel an Erwachsene und manche auch speziell an Erwachsene mit Deutsch als Zweitsprache. Gelegentlich arbeiten wir auch mit Schulen und Schulklassen sowie mit jungen Studierenden zusammen.
Auf der Website www.remapping hamburg.de präsentieren wir seit 2024 Interviews und Erinnerungsorte zu de/kolonialen Spuren in Hamburg, die laufend aktualisiert und erweitert werden.
Bis 2024 haben wir für die Stadt-Hafen-Fahrradtouren rund um Migration, Kolonialismus, Nationalsozialismus und Globalisierung ein jährliches Programmheft erstellt. Für dekolonisierende Aktivitäten und Angebote in Hamburg haben wir bis 2024 einen Blog und die Mailingliste Decolonizing Hamburg betrieben sowie die interaktive Karte Webmap Hamburg Global.
Ein weiterer Bereich umfasst die Beratung und Begleitung von Einrichtungen hinsichtlich (Anti-)Rassismus und Diversität, zum Beispiel das Haus für Geburt und Gesundheit in Hamburg-Hamm.
Der Verein engagiert sich auch für eine lebendige und kritische Erinnerungskultur in der Stadt Hamburg.
Das Bildungsbüro Hamburg hat sich 2016 gegründet. Es ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein und arbeitet ehrenamtlich, das bedeutet, dass es keine hauptamtlichen bezahlten Stellen gibt. Die Angebote werden von ehrenamtlichen bzw. freiberuflichen Expert*innen durchgeführt und finanzieren sich über Spenden und Förderanträge. Wir sind ein Zusammenschluss von Diplom-Soziolog*innen, Dozent*innen für Deutsch als Zweitsprache, Diplom-Biologen, zertifizierte Trainerinnen und Berater*innen sowie Diplom-Sozialpädagog*innen aus verschiedenen Vereinen, Initiativen und Institutionen.
Bisherige Kooperationspartner und Geldgeber:
- Arbeit und Leben Hamburg
- Arbeitskreis Hamburg Postkolonial
- ARCA – Afrikanisches Bildungszentrum e.V.
- AICC-Afro-International Culture Center Hamburg
- Amadeu Antonio Stiftung (beantragt)
- Bezirksjugendwerk der AWO OWL
- Engagement Global gGmbH
- Fanladen St. Pauli
- Gymnasium Ohmoor
- Hafengruppe Hamburg
- Hamburger Volkshochschule (VHS)
- HAW Hamburg
- Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg
- Initiative in Gedenken an Yaya Jabbi
- Johann Daniel Lawaetz-Stiftung/Bundesprogramm “Demokratie Leben”
- Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg
- LidiceHaus Bremen
- Bremen Solidarity Centre (BreSoC) e.V.
- Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” (ZVS)
- Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB)