Decolonizing Hamburg

Ein Schwerpunkt des Bildungsbüro Hamburg ist die Auseindersetzung mit der kolonialen Geschichte und Gegenwart. Wir beschäftigen uns insbesondere mit dem deutschen Kolonialismus (v.a. Hamburg und norddeutscher Raum) im Kontext der europäischen Kolonisierung seit dem 15. Jahrhundert. Wir beleuchten die (post-)koloniale Globalisierung und setzen uns mit Rassismus und den ungleichen wirtschaftlichen wie politischen Verhältnissen in der Welt auseinander. Das Bildungsbüro Hamburg engagiert sich auch für eine Dekolonisierung des öffentlichen Raumes, ebenso wie der Schulbücher, Museen und Straßennamen.

Aktivitäten:

  • Stadttouren und Rundgänge zu kolonialen Themen in Hamburg sowie zur kolonialen und nationalsozialistischen Verflechtungsgeschichte
  • Bildungsurlaube in Kooperation mit der Hamburger Volkshochschule
  • Koordination des jährlichen Programmhefts “Hafen- und Stadttouren rund um Kolonialismus, Migration, Nationalsozialismus und Globalisierung”. Wir fahren durch den Hafen – vorbei an Schrottbergen, Kreuzfahrtterminals und Ölmühlen. Wir gehen durch die HafenCity, erkunden Wandsbek und die Süderelbe.
    Unsere Touren zeigen Orte, an denen Energiepolitik, Welthandel und koloniale Spuren sichtbar werden. Sie beleuchten Orte der NS-Verbrechen, aber auch des Widerstands dagegen. Und sie erzählen von den lokalen und transnationalen Perspektiven von geflüchteten Aktivist*innen auf die Stadt. (bis 2025, siehe Programmhefte unten)
  • Seminare, Workshops, Bildungsurlaube 
  • Vorträge
  • Website www.decolonizing-hamburg.de
  • Blog (derzeit in Überarbeitung) und Mailingliste “Decolonizing Hamburg” und Facebook “Decolonizing Hamburg”
  • Konzeptionierung und Erstellung von Arbeits- und Öffentlichkeitsmaterialien
  • Vernetzung mit anderen de/postkolonialen Akteur*innen